Albert Ostermaier ist 1967 in München geboren, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. 1995 erschien sein erster Gedichtband "Herz Vers Sagen", der mit dem Lyrikpreis des PEN Liechtenstein ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr fand die Uraufführung seines ersten Stückes "Zwischen zwei Feuern - Tollertopographie" im Marstall des Bayerischen Staatsschauspiels statt. Es folgten Uraufführungen an renommierten Theatern im In- und Ausland. Namhafte Regisseur*innen wie Andrea Breth, Martin Kušej, Kay Voges und Thorleifur Örn Arnasson inzsenieren seine bildkräftigen Stücke.
Das neueste Theaterstück “Stahltier. Ein Exorzismus”  war bis Mai 2024 am Renaissance Theater Berlin in einer Koproduktion mit dem Théâtre National du Luxembourg zu sehen.

15  Gedichtbände, 40 Theaterstücke, 8 Libretti und 4 Romane zeugen von der unermüdlichen Schaffenskraft. Viele seiner Gedichte und Theaterstücke sind in mehrere Sprachen übersetzt und gelangten zur internationalen Aufführung ( u.a. in Los Angeles, New York, Athen, Santiago de Chile, Kiew, Rom, Teheran).
Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman „Zephyr“, 2011 „Schwarze Sonne scheine“, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, 2013 den Roman „Seine Zeit zu sterben“ und 2015 ist sein vierter Roman „Lenz im Libanon“ erschienen, der im Jahr 2017 auch auf Arabisch publiziert wurde.  2023 der Gedichtband “YUBA” im Steidl Verlag erschienen. Aktuell zur EURO 2024 erschien Anfang Juni “Rote Asche” im Korrekturverlag, ein neuer Band mit Fussballtexten und dem neuesten Stück “The Fifth Beatle”.

Für seine außergewöhnliche, vielseitige Arbeit hat Albert Ostermaier namhafte Preise und Auszeichnungen bekommen. Er ist  u.a. Träger des Kleist-Preises, des Bertolt-Brecht-Preises, des Ernst-Toller-Preises und des "Welt"-Literaturpreises für sein literarisches Gesamtwerk. Im Oktober 2022 wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen. Albert Ostermaier ist Mitglied in der Akademie der Darstellenden Künste.

Er ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung. Albert Ostermaier war „writer in residence“ in New York und Gastprofessor an verschiedenen Universitäten, wie Berlin und Venedig. 
Albert Ostermaier hat angesehene Literaturfestivals kreiert und ins Leben gerufen, darunter Lyrik am Lechabc – Augsburg Brecht Connected, das Romantikfestival read* und das Jean-Paul-Festival in München. Er kuratierte das forum:autoren beim Literaturfest München, zuletzt im Juni 2023 zusammen mit dem Residenztheater München das Festival Welt/Bühne und bis 2023 das Thomas Bernhard Festival “Verstörungen” in Österreich.

Aktuell kuratiert er das Leuchtturmprojekt „Stadion der Träume“ für die Fußball-EM 2024. Das Kulturprogramm findet seit Mai in München und deutschlandweit statt. 
Darüber hinaus ist er regelmäßig als vielseitiger Experte bei renommierten Radiosendern und Tageszeitungen gefragt.