Albert Ostermaier ist 1967 in München geboren, wo er heute als freier Schriftsteller lebt und arbeitet. 1995 erschien sein erster Gedichtband "Herz Vers Sagen", der mit dem Lyrikpreis des PEN Liechtenstein ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr fand die Uraufführung seines ersten Stückes "Zwischen zwei Feuern - Tollertopographie" im Marstall des Bayerischen Staatsschauspiels statt. Seither gilt Ostermaier als einer der wichtigsten Gegenwartsdramatiker. Es folgten Uraufführungen seiner Stücke am Nationaltheater Mannheim, am Schauspiel Hannover, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Burgtheater. Seine Theaterstücke werden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, u.a. von Andrea Breth, Martin Kušej, Kay Voges und Thorleifur Örn Arnasson.

In 2019 wurde sein neuestes Werk „Gästebeschimpfung – Sisyphos. Ein Abendmahl“ bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt.

Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman „Zephyr“ , 2011 „Schwarze Sonne scheine“, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, 2013 den Roman „Seine Zeit zu sterben“ und 2015 ist sein vierter Roman „Lenz im Libanon“ erschienen, der in 2017 auch auf Arabisch publiziert wurde. Im Februar 2019 wurde der neue Gedichtband „Über die Lippen“ bei Suhrkampveröffentlicht.

Albert Ostermaier erhielt namhafte Preise und Auszeichnungen, u. a. den Kleist-Preis, den Bertolt-Brecht-Preissowie den Welt-Literaturpreis für sein Gesamtwerk. Seit 2015 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und hat im Laufe der Jahre verschiedene Gastprofessuren und Poetik-Dozenturen übernommen.
Er ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung.

Er war und ist künstlerischer Leiter verschiedener Festivals, darunter Lyrik am Lech, ABC – Augsburg Brecht Connected, das Romantikfestival read*, das forum:autoren beim Literaturfest München sowie das Thomas-Bernhard-Festival Verstörungen.